Herzklopfen, feuchte Hände, trockener Mund und zitternde Knie- typische Stresssymptome, die wohl jeder von uns schon einmal in irgendeiner Form gespürt haben dürfte.

Und vermutlich litten heute einige Schüler und Schülerinnen am Scholl unter diesem verflixten Lampenfieber, das aber eher nichts mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse zu tun hatte.

Denn auch in diesem Jahr fassten sich ca. 60 Pennäler ein Herz, um vor ihren Schulkameraden aufzutreten.

Gewohnt lässig und charmant führte Hannes Jacob durch das Konzert „Schüler musizieren für Schüler“. Den Auftakt spielten Nick Pscheidt (Trompete) und Henning Rudolf (Posaune) mit „The Entertainer“. Und gut unterhalten wurde das Publikum allemal. Der Chor in „schwarz- weiß- Edition“ (Hannes) sang drei Titel, die, mit einer passenden Choreographie versehen, für die richtige Stimmung sorgten. Vor allem die Mädchenstimmen waren kraftvoll und glockenklar. Überhaupt waren die nun folgenden zwei Stunden voller Mädchenpower.

Gänsehaut- Feeling bereiteten alle aufgetretenen Musiker und Sänger. Aber Hut ab vor Lucie Ziegs, die mit ihrer Interpretation von Christina Perry „A thousand years“ ein neues Gesicht unter den SmfS- Künstlern war. Auch Helene Schüler- sowohl im Duett mit Emma Wölfer als auch solo- bot einfach eine tolle Vorstellung. Und ziemlich cool kamen auch Tania Stresa in Begleitung von Marie Pelsch (E- Gitarre) daher, die „Titanium“ von Sia interpretierten.

Die Musiker an Klavier, Geige, Gitarre, Schlagzeug, Ukulele, Cajon, Saxophon, Klarinette und Querflöte beherrschten virtuos ihre Instrumente und spielten selbstbewusst und souverän die von ihnen ausgesuchten Artikel.

Ein optisches Highlight bildete die Tanzgruppe, die mit „Played a live“ auf der Bühne ein kleines Feuerwerk entzündete.

Tja, und dann gab es da noch die Ensemble- Nummer: Lucas, Björn, Oskar, Jan, Hai, Martin beließen es nicht beim Singen von: LEINEN LOS,VOLLE FAHRT SANTIANO, sondern lieferten eine richtige Performance ab. Unterstützt von Friedrich Hübenthal, Torsten Wagner, Lara Rößler und Jonas Schneider sorgten sie für frenetischen Beifall, Pfiffe, Rufe und Zugabe.

Einen sehr beeindruckenden Schlusspunkt setzte dann der Chor mit seinem anspruchsvollen Queen - Medley.

Was die Konzertbesucher allerdings nicht sahen: unzählige Übungsstunden von Schülern und Lehrern und Lampenfieber.

Danke an alle Beteiligten! Ihr wart großartig!

Hier könnt Ihr Bilder des Konzertes finden.

 

 

Am Montag probte unser Kammerchor mit Risto Joost, dem Künstlerischen Leiter des MDR Rundfunkchores Händels "Hallelujah". Aufgeführt wird das...
Herzklopfen, feuchte Hände, trockener Mund und zitternde Knie- typische Stresssymptome, die wohl jeder von uns schon einmal in irgendeiner Form...