Vor den Herbstferien hatten einige Schüler der 8.bis 11. Klasse die Möglichkeit in Begleitung von Frau Reiche und Frau Herrmann, an einem Schüleraustausch mit unserer slowakischen Partnerschule in Trnava, dem Jána-Holly-Gymnasium, teilzunehmen. Wir trafen uns mit unseren Koffern voller typisch deutscher Gastgeschenke und machten uns auf nach Trnava. Nach einer zehnstündigen Busfahrt wurden wir dort herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt und konnten sie, jeder für sich, kennenlernen. Am nächsten Morgen durften wir uns unsere Partnerschule etwas genauer anzusehen. Dort fielen uns einige Unterschiede auf: Der erste Weg der Schüler dort führt nämlich in den Keller, in dem sich die Spinde aller Schüler befin-den, und dort wechseln sie ihre Schuhe. In den Pausen müssen sie nicht unbedingt auf den Pausenhof und auch die älteren Schüler dürfen das Schulgelände vor Unterrichtsschluss nicht verlassen.In den ersten Stunden wurden wir in Gruppen aufgeteilt und haben im Unterricht hospitiert. Anschließend hatten wir gemeinsam Sport und wir Deutschen haben im Fußball gegen die Slowaken gewonnen, natürlich. Zum Mittagessen gab es Schnitzel mit Reis, eine zugegeben gar nicht so schlechte Kombination. Anschließend haben wir uns in den Gruppen, gemeinsam mit unseren Austauschschülern die Altstadt Trnavas angeschaut. Danach waren viele gemeinsam mit ihren Gastfamilien Kegeln oder Bowlen. Am Mittwoch ging es auf die Burg Devín, die ander Donau, also der natürlichen Grenze zwischen Österreich und der Slowakei und ganz in der Nähe von Bratislava liegt. Ein Spaziergang durch die Altstadt der Hauptstadt durfte natürlich auch nicht fehlen. Dann hatten wir noch etwas Zeit, um uns eigenständig im Einkaufszentrum von Bratislava umzusehen, bevor es dann auch schon wieder zurück nach Trnava ging und den Nachmittag mit den Gastfamilien verbracht wurde. Am letzten Tag in Trnava haben wir uns mit dem Bus nach Modra aufgemacht, wo die älteste Keramik Manufaktur der Slowakei liegt, in der die Keramik heute noch von Hand gefertigt wird. Nachdem wir in einer kleinen Führung durch die Fabrik und einem Film viel über die Herstellung der berühmten Keramik gelernt hatten, durften wir auch selber ein paar Stücke bemalen, die uns die Schüer nächstes Jahr wieder mitbringen werden. Danach ging es weiter in den Nebenort Pezinok, wo das Schloss Simák Pezinok liegt, das wir ebenfalls besichtigen durften. Wieder in Trnava angekommen hatten wir noch einen Nachmittag mit unseren Gastfamilien, bevor wir uns am Freitag von unseren neu gewonnenen Freunden verabschieden mussten. Es war wirklich eine schöne Zeit, in der wir viele tolle Erinnerungen sammeln durften. Die Woche war viel zu schnell vorbei und wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn uns die Slowaken hier in Sangerhausen besuchen!

Eva Pommer

 

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